Google Easter Eggs und Hacks
Magazin Netzwelt

Google Fun – 16 lustige „Easter Eggs“ und „Hacks“

Wer sich im Web bewegt, kommt an Google kaum vorbei. Dabei steht die Weltmarke heute für mehr als die reine Suchmaske, mit der sie einst bekannt wurde. Browser, Betriebssysteme und Navigation sind nur einige weitere Bausteine des kalifornischen Technologie-Riesen. Doch auch die gute alte Google-Suchmaschine hat deutlich mehr zu bieten, als manch eine(r) vielleicht weiß.

Mir jedenfalls waren viele der nachfolgenden „Easter Eggs“ unbekannt – und haben daher umso mehr das Kind in mir begeistert. Ob nun Cameos in Filmen, Hommagen in Büchern, Hidden Tracks auf Platten oder eben besagte Ostereier in Computerspielen und Apps: Ich liebe diese kleinen Überraschungen. Wenn es euch ähnlich geht, dann schaut euch die folgenden 16 „Hacks“ an, die Google humorig werden lässt.

Wer keine Lust auf Lesen hat findet alle Tipps auch in unserem YouTube-Video (extern).

Kleiner Tipp: Am besten probiert ihr die nachfolgenden „Easter Eggs“ in Googles Chrome-Browser aus. Denn nur dort scheinen alle einwandfrei zu funktionieren und – sofern verfügbar – einen Soundeffekt abzuspielen. Also unbedingt den Ton einschalten. Have fun!

Google, dreh‘ dich!

Zum Einstieg ein absoluter Klassiker. Mit dem Suchbefehl „do a barrel roll“ lässt man die komplette Seite eine 360-Grad-Drehung nach rechts machen. Der Effekt funktioniert auch, wenn man „Z oder R zweimal“ eingibt. Das Ganze ist eine Hommage an das Nintendo-Spiel „Star Fox 64“ aus dem Jahr 1997, in dem ein Weltraumhase namens Peppy dem Protagonisten des Spiels, Fox McCloud, sagt, er solle „eine Fassrolle machen“. Am Controller war dazu das zweimalige Drücken der „Z“- oder „R“-Taste erforderlich.

Google in Schieflage

In eine ähnliche Richtung geht der Suchbegriff „askew“, was wörtlich übersetzt „schief“ bedeutet. Und genau das macht die Google-Ergebnisseite (kurz SERP) dann auch. Sie neigt ihr gesamtes Bild dezent zur rechten Seite.

Google und die Schwerkraft

Die beiden nächsten Tricks bedienen sich der „Auf gut Glück“ Suche von Google. Dadurch gelangt man direkt auf eine Spiegelseite, auf der man das komplette Layout einmal so richtig zerschießen kann. Mit „google in space“ werden die Gesetze der Schwerkraft aus dem Angeln gehoben. Mit „google gravity“ bringt man diese wieder zurück, allerdings mit dem Effekt, dass alle Elemente zu Boden fallen.

Google in space Screenshot
Google verliert die Schwerkraft – und lässt sich „verwirbeln“ (Foto: Screenshot)

Blinkendes Google

Wem das nicht glamourös genug ist, der möge einmal den guten alten HTML-Code „“ in das Suchfenster eingeben. Auf diese Weise erhält man ein blinkendes Suchergebnis. Bei echten Webdesign-Dinos kommen da Erinnerungen hoch.

Mama Rang

Eine Buchstabenfolge, die aus einer anderen Buchstabenfolge allein durch Umstellung der Buchstaben gebildet ist, nennt man Anagramm. Google macht sich daraus einen Spaß und schlägt bei Eingabe des Wortes „Anagramm“ vor: „Meintest du: Mama Rang“.

Seinfeld-Hommage

Der folgende „Hack“ ist etwas für Fans der Sitcom „Seinfeld“. Bei Eingabe des Begriffes „Festivus“ erscheint auf der linken Seite eine virtuelle Stange. Alle die damit nicht anfangen können sollten den Suchbegriff auch einmal bei Wikipedia eingeben – oder einfach hier klicken (https://de.wikipedia.org/wiki/Festivus). In diesem Sinne: Happy Festivus!

Google Start-up

Apropos Erinnerungen. Wer weiß noch, wie Google zum Launch 1998 aussah? Mit dem Suchbegriff „google in 1998“ reist man zurück in das damalige Layout. Sollte es nicht auf Anhieb klappen, dann einfach auf das dritte Suchergebnis klicken und noch einmal die Suche bestätigen (siehe dazu auch das Video). An dieser Stelle ein kleiner Exkurs: Mit dem Suchbegriff „google logo history“ präsentiert euch die Suchmaschine die komplette Weiterentwicklung des Google-Logos in sieben Schritten.

Google in 1998
So sah Google zum Launch aus – lange ist es her (Foto: Screenshot)

Google entschlüsselt

Die Entschlüsselung des deutschen Nachrichtenverkehrs war ein entscheidender Durchbruch im Zweiten Weltkrieg. Lange galt die deutsche Wunderkiste „Enigma“ als unknackbar. Auf dem Landsitz Bletchley Park, ca. 70 km entfernt von London, gelang es dem britischen Militär dann trotzdem. Google huldigt diesem Ereignis in seinen Suchergebnissen. Gibt man „bletchley park“ ins Suchfenster ein, dekodiert Google im Wissensfenster auf der rechten Seite (dem „Knowledge Graph“) den Namen Bletchley Park.

Frage aller Fragen

Eine weitere Hommage widmet sich dem einzigartigen Schriftsteller Douglas Adams, bekannt durch die fantastische Bestsellerreihe „Per Anhalter durch die Galaxis“. Stellt man Google – wie dem Supercomputer im Buch – die Frage aller Frage („the answer to life the universe and everything“), erhält die einzig logische Antwort … Na, kennt ihr sie?

Einsame Nummer

Wer die Antwort nicht kennt kommt vielleicht mit dem nächsten „Easter Egg“ darauf. Wer „the loneliest number“ googelt erhält die Antwort in im eingebetteten Taschenrechner-Tool (siehe dazu Folge 3). Kombiniert man dies mit der vorherigen Frage („the loneliest number plus the answer to life the universe and everything“) lautet die Antwort 43. Alles klar? Am besten ihr rechnet selbst mal nach.

Googles Teekesselchen

Einmal mehr beweist Google mit dem Teapot-Gimmick Humor. Wer eine nicht verfügbar Google-Unterseite aufruft bekommt standardmäßig die Anzeige: „404. That’s an error.“ Daneben sieht man das Bild eines defekten Roboters. Testet dies mal mit der Seite „https://www.google.de/teapot„. Gebt ihr nun aber stattdessen „https://www.google.com/teapot“ ein, erscheint der Text: „418. I’m a teapot. The requested entity body is short and stout. Tip me over and pour me out.“ Statt des Roboters sieht man nun einen Teekessel, den man anklicken kann. Lasst euch überraschen. Die Webseite huldigt dem „Hyper Text Coffee Pot Control Protocol“, einem Protokoll zur Steuerung und Überwachung vernetzter Kaffeemaschinen. Was es nicht alles gibt.

Google Teapot Eater Egg
Google beweist einmal mehr Humor und huldigt einem skurrilen Protokoll (Foto: Screenshot)

Google im Hackerlook

Die beiden nächsten „Hacks“ betreffen das Such-Interface. Gibt man auf der reinen Suchseite den Begriff „google hacker“ ein und drückt dann auf den Button „Auf gut Glück“ (Englisch: „I’m Feeling Lucky“), erscheint das Suchpanel bzw. dessen Bezeichnungen im Hacker-Style.

Google im Piratenlook

Den gleich Effekt erzielt man mit dem Suchwort „google pirate“ in Kombination mit „Auf gut Glück“. Fortan heißt dann „Google Searrrch“ und „I Be Feelin‘ Lucky“. Sucht ihr nun etwas im Piratenpanel erscheinen auch die weiteren Google-Links auf Piratisch. Arrrrrrrrr, beim Klabautermann!

Alle Jubeljahre

Die Redewendung „alle Jubeljahre“ heißt auf Englisch „once in a blue moon“. „Blue Moon“ ist im englischen Sprachraum zugleich die landläufige Bezeichnung für einen zweiten Vollmond innerhalb eines Monats im gregorianischen Kalender. Bei Eingabe der englischen Redewendung errechnet Google daher die Wahrscheinlichkeit für einen solchen Blauen Mond (im „Knowledge Graph“ rechts). Wer nachrechnen möchte: once in a blue moon = 1.16699016 × 10-8 hertz.

Smelly Cat

Phoebe Buffay ist eine der sechs Hauptfiguren der amerikanischen Sitcom „Friends“, dargestellt von Lisa Kudrow. Phoebes Song „Smelly Cat“ ist einer der Running Gags der Serie. Deshalb beglückt Google seine Nutzer mit einem Auszug aus dem Song, wenn diese den Suchbegriff „phoebe buffay“ eingeben. Um ihn zu hören müsst ihr nur in dem rechten Wissensfenster auf die Gitarre klicken (und den Chrome Browser verwenden). Passend dazu stolziert eine müffelnde Katze über den Bildschirm.

Mario und Sonic

Nach demselben Prinzip verfahren die Referenzen auf Nintendos „Super Mario“ und Segas „Sonic“. Für die Superklempner gebt ihr einfach „super mario brothers“ und für den blauen Igel „sonic the hedgehog“ ein. Notfalls müsst ihr anschließend noch jeweils den Eintrag für „Videospielreihe“ (nicht „Film“) auswählen. Und siehe da, ihr bekommt im rechten Wissensfenster wieder eine kleine anklickbare Animation.

Google Super Mario Brother Easter Egg
Kleine lustige Gimmicks im „Knowledge Graph“ (Foto: Screenshot)

Wenn euch diese kleinen Spielereien in Googles „Knowledge Graph“ gefallen, dann freut euch auf die nächste Folge. Dort widmen wir uns den coolen Games, die Google auf seiner Suchergebnisseite (engl. Search Engine Result Page – SERP) eingebaut hat.

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