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Trailerpark News – Merry Christmas

Yo, Yo, Yo – oder wer es weihnachtlicher mag, ho, ho, ho. Einmal mehr kommt der dicke Sackträger durch den Kamin gekrochen (oder bleibt halt stecken). Und da ist diesmal wirklich einiges an Zeugs drin. Auspacken müsst ihr aber schon selbst!

Blood Feast

Remake des „Klassikers“, ein wahrlich schöner Film zum Festtag! Diner-Betreiber bekommt von ’ner ägyptischen Statue im Museum eingeflößt, er möge doch bitte mal ein paar Teenie-Freunde seiner Tochter auf dem Burger-Grill opfern: gesagt, getan! Eher B-Movie-Niveau, aber schön geisteskrank, psychopathisch und in jedem Fall „rare“ gebraten, Mahlzeit!

Deerskin

Nicht weniger irre stolpert Jean Dujardin mit seiner neuen Wildlederjacke durch ein Bergdorf. Seine Olle hat ihn rausgeschmissen, warum ist völlig egal. Er gibt vor ein Regisseur zu sein (ist er nicht, kann auch nix, also wirklich gar nix!), um damit an die jackentragenden Einwohner ranzukommen. Denn – haltet euch fest – die Wildlederjacke befielt: „ES SOLL KEINE ANDEREN JACKEN NEBEN MIR GEBEN, KILL THEM ALL!“ Klingt völlig gaga, ist aber irgendwie ernst gemeint. Regisseur Quentin Dupieux (welcher uns Werke wie „Rubber“ und „Wrong“ geschenkt hat) liefert mal wieder völligen Wahnwitz ab … krude, aber sehenswert!

The Beast

Hochklassiger knallharter koreanischer Thriller (also nix für die herkömmlichen Tatort-Sehgewohnheiten!) um zwei Cops, die sich bei der Aufklärung eines Serienmörder-Falls gegenseitig im Weg stehen bis (mindestens) einer heult! Der Streifen ist völlig frei von Humor oder sonstigen positiven Zwischentönen und zieht immer weiter runter bis zum wirklich bestialischen Finale … Gute Nacht!

Little Joe

Mischung aus Familiendrama und Blumenhorror (wait – what!?): Alleinerziehende Wissenschaftlerin balanciert zwischen der Erziehung ihres pubertierenden Sohnes und ihrem unter Erfolgsdruck stehenden Gen-Projekts, durch das Zimmerpflanzen „glücklich machende“ Pollen in die Raumluft entlassen. Zugegeben, klingt lame, ist es auch recht lange, doch der Horror kommt langsam und fast unmerklich (die „Körperfresser“ sind schon da!). Das alles verpackt in sterile und gleichzeitig überbunte Bilder. Wer sich drauf einlässt, bekommt ein fieses Psychogramm garantiert mit unschönem Ende …

Strange but true

Einen besseren Titel hätte man kaum finden können, und das gilt sowohl für die Story als auch für die Filmstruktur an sich. Die Story: Mädel steht plötzlich bei Mutter und Bruder ihres vor fünf Jahren verstorbenen Ex-Freunds vor der Tür, und ist aktuell von ihm (also dem Ex-Freund!) schwanger. Punkt. Mehr wird nicht verraten. Denn das Ding schlägt Haken von Geister-Grusel über Science-Mystery und Familien-Drama bis zu Killer-Thriller. Alles rein in den Mixer und gut püriert, garniert mit A-Klasse-Darstellern, schmeckt dahingehend hervorragend. Kein Scherz, wenn auch wenn komisch!

Under the tree

Komisch sind auch die Isländer – also so als Volk … zumindest wenn man dem Treiben der Protagonisten in diesem „Whatever it is“ zuschaut. Es geht im weitesten Sinne um einen eskalierenden Nachbarschaftsstreit, bedingt durch wirklich mittel bis völlig am Rad drehende Ehefrauen. Auch die parallele Story um einen zuhause wegen Porno-Glotzens rausgeflogenen Familienvater lässt die Rausschmeißende nicht wirklich „normal“ aussehen (oder sehe das nur ich so!?). Alle grundsätzlich gechillten Typen scheinen massivst unterm Pantoffel zu stehen, werden von ihren „Bitches“ in den Wahnsinn getrieben und sind am Ende natürlich ALLE die Leidtragenden … Wohl bekommts!

Ruprecht, Ruprecht, guter Gast, hast du mir was mitgebracht? Hast du was, dann setz dich nieder, hast du nichts, dann geh‘ nur wieder! In diesem Sinne, Frohe Weihnachten!

Euer Hank Frank Schrader

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