Puppenköpfe in der Werkstatt
Magazin Steckbrief

Junge Köpfe für Deutschland

Nr. 5: Daniel Bahr (FDP)

Der vorerst letzte „Jungabgeordnete“, der sich im Rahmen unserer Reihe „Junge Köpfe für Deutschland“ der Beantwortung unseres Fragebogens gestellt hat, ist Daniel Bahr von der FDP.

Daniel Bahr wurde am 4. November 1976 im rheinland-pfälzischen Lahnstein geboren. Nach dem Besuch der Marienschule Hiltrup und des Immanuel-Kant-Gymnasium in Münster-Hiltrup, wo er das Amt des Schulsprechers bekleidete, absolvierte Bahr von 1996 bis 1998 eine Ausbildung zum Bankkaufmann bei der Dresdner Bank AG in Schwerin und Hamburg. Anschließend arbeite er als Finanzberater in der Dresdner Bank Filiale Schwerin und nahm zeitgleich sein Studium der Volkswirtschaftslehre an der Westfälischen Wilhelms-Universität in Münster auf.

Politische Laufbahn

Seine politische Karriere begann Daniel Bahr 1990 mit dem Eintritt bei den Jungen Liberalen, dem er 1992 den Eintritt in die Mutterpartei FDP folgen ließ. Von 1994 bis 1996 war Bahr in der FDP Vorsitzender des Bezirksverbandes Münsterland. Seit 1996 ist er Mitglied des Bundesvorstandes der Jungen Liberalen, deren Bundesvorsitzender er seit April 1999 ist. Zugleich ist Bahr seit 1998 Mitglied im Bundesvorstand der FDP, für die er sich bei den NRW-Landtagswahlen 2000 als Kandidat aufstellen ließ.

Bei den Bundestagswahlen im September 2002 errang Bahr in seinem Wahlkreis Münster 8,2 % der Erststimmen und zog dank 11,3 % der Zweitstimmen über die Landesliste in den 15. Deutschen Bundestag ein. Dort agiert er als Sprecher der FDP-Bundestagsfraktion für demografische Entwicklung, Pflege- und Behindertenpolitik und ist ordentliches Mitglied im Ausschuss für Gesundheit und soziale Sicherung. Seit Anfang 2003 fungiert Bahr zudem als Vorsitzender des FDP-Zukunftsforums „Frauen, kinderfreundliches Deutschland und Generationengerechtigkeit“ und ist seit Oktober 2003 Kreisvorsitzender der FDP Münster.

Fünf Fragen an Daniel Bahr

Mein erster Tag als Abgeordneter im Bundestag war… unheimlich anstrengend. Ich habe so viele Unterlagen erhalten, dass ich einen extra Koffer brauchte.

Ich verstehe mich als Interessenvertreter von… der jungen Generation, die für Freiheit und Toleranz steht, und von „meinen“ Münsterländern.

Wenn ich auf der Regierungsbank säße, würde ich… nicht in der Nase bohren oder schlafen. Im Ernst: Ich würde mich für einen raschen und grundlegenden Wandel in unseren sozialen Sicherungssystemen einsetzen.

„Die Renten sind sicher“… nicht für die junge Generation. Das ist der größte Selbstbetrug. Den Leuten wurde von Blüm etwas vorgegaukelt.

Das Schönste am Abgeordnetenleben ist für mich… die Chance etwas gestalten zu können, Debatten anzustoßen und im Bundestag meine Meinung zu sagen.

Hinweis: Dieser Beitrag erschien erstmals am 25. März 2004 auf www.benanza.de und basiert inhaltlich auf dem damaligen Stand. Aus „nostalgischen“ Gründen haben wir ihn als „Benanza Classic“ noch einmal unverändert veröffentlicht.

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